Rechtsanwälte für Zwangsvollstreckungsrecht

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Voraussetzung jeder Zwangsvollstreckung ist die Existenz eines für vollstreckbar erklärten Titels zugunsten des Gläubigers, der dem Schuldner auch zugestellt worden sein muss. Mit einem solchen Titel kann der Gläubiger alle nur erdenklichen Zwangsvollstreckungsmaßnahmen ergreifen. So kann er beispielsweise das beweglich Vermögen des Schuldners durch den Gerichtsvollzieher pfänden lassen, oder ? sollte dies nicht zum Erfolg führen ? den Schuldner zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung über seine Vermögensverhältnisse zwingen. Darüber hinaus kann er auch die Versteigerung eventuell vorhandenen Grundeigentums beantragen oder einen Anteil des Gehalts oder ein Bankguthaben pfänden.

Probleme können sich ergeben, wenn der Gläubiger die Zwangsvollstreckung betreibt, obwohl der Schuldner seine Schulden bereits beglichen hat. Solange der Gläubiger im Besitz des Vollstreckungstitels ist, kann er ohne Weiteres Zwangsvollstreckungsmaßnahmen einleiten.


Anwaltszwang:
Nein

Zuständiges Gericht:
Amtsgericht - Zivilgericht

Stand:
29.07.2013