Rechtsanwälte für Zwangsversteigerungsrecht

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Das Zwangsversteigerungsrecht bezieht sich auf die Versteigerung von Grundstücken. Der Gläubiger, der einen vollstreckbaren Zahlungstitel in Händen hält, kann die Versteigerung einer im Eigentum des Gläubigers stehenden Immobilie betreiben. Das Grundstück wird dann in dem gesetzlich dafür vorgesehenen Verfahren öffentlich angeboten und in einem Gerichtstermin öffentlich versteigert. In diesem Gerichtstermin kann jeder, der an der Immobilie interessiert ist, ein Gebot abgeben. Der Meistbietende erhält den Zuschlag und ist damit sofort Eigentümer des Grundstücks. Der Zuschlagsbeschluss ist zugleich Räumungstitel gegen über dem Eigentümer, der möglicherweise noch selbst in der Immobilie wohnt.

Probleme entstehen jedoch häufig dadurch, dass der Ersteher in dem auf den Zuschlag folgenden Verteilungstermin den gebotenen Betrag nicht bezahlt hat. In diesem Falle wird ein weiterer Versteigerungstermin bestimmt. Erhält nun ein anderer Bieter den Zuschlag, so bleibt der vorherige Ersteher dem Gläubiger weiterhin verpflichtet, sofern dieser die Vollstreckung auch aus einem dinglichen Anspruch heraus, der in Abteilung III des Grundbuches eingetragen war, betrieben hat.


Anwaltszwang:
Nein

Zuständiges Gericht:
Amtsgericht - Zivilgericht

Stand:
29.07.2013