Rechtsanwälte für Franchiserecht

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Der Begriff ?Franchise? stammt aus dem Französischen, wo das Wort ?franchise? soviel bedeutet wie ?frei sein von Abgaben oder Gebühren?. Das bedeutet das Wort Franchise heute natürlich nicht, eher die Gewährung eines Privilegs, nämlich unter dem hoffentlich ?gutem Namen? eines im Markt eingeführten Unternehmens(-namens) ein Gewerbe zu betreiben.
Der Deutsche Franchise-Verband e.V. definiert Franchising wie folgt:
?Franchising ist ein auf Partnerschaft basierendes Absatzsystem mit dem Ziel der Verkaufsförderung. Der sogenannte Franchisegeber übernimmt die Planung, Durchführung und Kontrolle eines erfolgreichen Betriebstyps. Er erstellt ein unternehmerisches Gesamtkonzept, das von seinen Geschäftspartnern, den Franchisenehmern, selbstständig an ihrem Standort umgesetzt wird.?
Der Franchisenehmer verkauft seine Erzeugnisse oder seine Dienstleistungen rechtlich selbstständig, zahlt dafür aber Gebühren für die Verwendung des ?Namens? im weitesten Sinne. Er erhält für die Gebühren eine einheitliche Ausstattung, den einheitlichen Namen, insgesamt ein einheitliches Auftreten nach außen, auch die Verwendung eines Symbols oder die Nutzung einer eingetragenen Marke für ein einheitliches Vertriebssystem stet ihm offen, vielfach ist er aber aufgrund des Konzepts sogar gezwungen zur Uniformität.
Im Bereich der aufgezwungenen Gleichheit, kommt es häufig auch zu rechtlichen Streitigkeiten zwischen den Franchisepartnern.
Weitere Punkte, die rechtlich problematisch sein können, sind häufig das Thema ?Scheinselbständigkeit? und damit verbunden die ?Sozialversicherungspflicht?.


Anwaltszwang:
Nein

Zuständiges Gericht:
Amtsgericht - Zivilgericht

Stand:
24.07.2013