Rechtsanwälte für Datenschutzrecht

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Die zentrale Aufgabe des Datenschutzrechts ist es, die informationelle Selbstbestimmung und das Telekommunikationsgeheimnis für den Bürger zu gewährleisten und einen Ausgleich zwischen dem Datenschutz des Einzelnen und den berechtigten Interessen der Allgemeinheit sowie den staatlichen und privaten Institutionen der Datenverarbeitung zu schaffen.
Das Datenschutzrecht ist daher eine sehr vielfältige Rechtsmaterie, die auf eine Vielzahl von Rechtsquellen zurückgreift. Zum Datenschutzrecht im weitesten Sinne gehören alle Gesetze, Vereinbarungen, Anordnungen und Gerichtsentscheidungen, die dem Schutz der Privatsphäre dienen, das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ausgestalten oder den Umgang mit Geheimnissen und personenbezogenen Daten regeln. Diese wiederum unterliegen sich ständig fortentwickelnden rechtlichen europarechtlichen Rechtsgrundsätzen, die für das Verständnis des Datenschutzrechts entscheidend sind.

Im Hinblick auf die deutsche Rechtsordnung spielt vor allem die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts eine erhebliche Rolle. So hat das Bundesverfassungsgericht in seiner Rechtsprechung das Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme geschaffen. Das Bundesverfassungsgericht hat dieses Grundrecht vornehmlich zum Schutz von persönlichen Daten entwickelt, die in informationstechnischen Systemen gespeichert oder verarbeitet werden. Auch wenn dieses Recht ist nicht eigens im Grundgesetz aufgeführt ist, so gilt es als spezielle Ausprägung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts und genießt dadurch einen den übrigen Grundrechten gleichgestellten Schutz.

Wenn der Datenschutzrecht betroffen ist, sollte unbedingt ein spezialisierter Rechtsanwalt konsultiert werden, der beurteilen kann, welche Rechtsvorschriften konkret betroffen sind.

Anwaltszwang:
Nein

Zuständiges Gericht:
Amtsgericht - Zivilgericht

Stand:
24.07.2013