Rechtsanwälte für Arzthaftungsrecht

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Aus dem Behandlungsvertrag ergeben sich sowohl für den Patienten als auch den Arzt Rechte und Pflichten. Verletzt ein Arzt seine Pflichten, dann haftet er für diese Pflichtverletzungen zum einen aus dem Behandlungsvertrag, aber auch aus dem sogenannten Deliktsrecht, den §§ 823 ff. BGB (Bürgerliches Gesetzbuch). Darüber hinaus kann sich der behandelnde Arzt bei gewissen Pflichtverletzungen auch strafbar machen.

Die zivilrechtliche Arzthaftung bezieht sich dabei entweder auf Aufklärungsfehler oder aber auf Behandlungsfehler des Arztes. Zu den Aufklärungsfehlern stellen sich oftmals Fragen wie: Wann liegt denn überhaupt ein Aufklärungsfehler vor? Muss der Arzt über alle möglichen Folgen einer Behandlung aufklären? Reicht die Aufklärung eines Arztes ein paar wenige Stunden vor einer schweren OP? Reicht es aus, wenn der Arzt mich schriftlich aufklärt oder muss dies persönlich geschehen?

Ein Behandlungsfehler liegt ? vereinfacht ausgedrückt ? dann vor, wenn bei einer ärztlichen Behandlung die medizinischen Standards nicht eingehalten wurden. Da sich die medizinischen Standards von Zeit zu Zeit auch ändern, ist es oftmals schwierig zu bestimmen, ab wann eine Behandlung den medizinischen Standards nicht mehr gerecht wird. Ab wann liegt z.B. ein Diagnosefehler oder ein Therapiefehler vor? Wie viel Schmerzensgeld bekommt ein Patient bei einem Behandlungs- oder Aufklärungsfehler? Diese und noch viele andere Fragen stellen sich in Bezug auf das Arzthaftungsrecht immer wieder.


Anwaltszwang:
Nein

Zuständiges Gericht:
Amtsgericht - Zivilgericht

Stand:
24.07.2013