Rechtsanwälte für Anwaltshaftungsrecht

erforderliche Angaben

Senden




Zwischen Rechtsanwälten und Mandanten wird ein sog. Geschäftsbesorgungsvertrag geschlossen, welcher umgangssprachlich ?Anwaltsvertrag? bezeichnet wird. Aus der zentralen Haftungsnorm (§ 280 Abs. 1 BGB ? Bürgerliches Gesetzbuch) können bei einer schuldhaften Pflichtverletzung Schadensersatzansprüche entstehen, welche der Rechtsanwalt dem Mandanten dann zu ersetzen hat, wenn diesem ein kausaler Schaden, d.h. ein Schaden, welcher auf die schuldhafte Pflichtverletzung des Rechtsanwalts zurückzuführen ist, entstanden ist.

Beispielsweise können sich Schadensersatzansprüche dann ergeben, wenn der Rechtsanwalt durchsetzbare Ansprüche als verfristet ansieht, obwohl das tatsächlich noch gar nicht der Fall ist. Auch kann sich der Rechtsanwalt Schadensersatzansprüchen aussetzen, wenn eine durch ihn verschuldete Verjährung eintritt und der Rechtsanwalt diese Versäumnis zu vertuschen versucht.

Anwaltszwang:
Nein

Zuständiges Gericht:
Amtsgericht - Zivilgericht

Stand:
24.07.2013